Sonntag, 17. Juli 2016

Da bin ich wieder!
Es sind nur noch drei Wochen bis zu meinem Flug, der mich in dieses Abenteuer bringen wird.
Noch immer ist das Alles so surreal für mich. 
Das realisieren ist einfach irgendwie voll schwer.
Aber das Abschiednehmen noch viel mehr.
Ich würde meine Freunde am Liebsten mit nehmen, damit ich nicht mehr das Gefühl haben muss, sie im Stich zu lassen. 
Aber das ist nicht möglich und ich kann nur mein Bestes geben, von Brasilien aus für sie da zu sein.
Langsam muss ich mich dem Kofferpacken stellen. 
Eine schwere Aufgabe wie ich finde. Woher soll ich zum Beispiel bitte wissen, was ich in diesem Jahr tragen will?!
Wobei es für mich persönlich noch schwieriger war, mich für Stifte zu entscheiden.  
Aus so einer großen Sammlung zu wählen ist wie.. 
..das ist wie sich für ein Land zu entscheiden in dem man für ein Jahr leben wird, super schwer und am Ende kann man nur hoffen die richtige Entscheidung getroffen zu haben. 
Sind das die Töne, die mich glücklich machen werden, weil ich damit ein paar Zeichnungen machen kann, mit denen ich persönlich zufrieden sein kann?
Ist das das Land in welchem ich unvergessliche Erinnerungen sammeln kann?
Aber anders gesehen ist es doch eigentlich keine wichtige Entscheidung. 
Und gar nicht so schwer:
Meine Ideen kann ich doch individuell mit den verschiedensten Farben umsetzten. Es gibt schließlich keine Grenzen oder Regeln. Niemand kann dir sagen, dass das Meer nicht gelb sein kann.
Wenn du kein Blau hast, oder einfach Gelb nehmen willst, hindert dich Niemand daran. 
Und genauso hindert dich Niemand daran, in einem Land unvergessliche Erinnerungen zu sammeln, nur weil sie sich für dieses Land nicht interessieren. 
Letztendlich sammelt man in jedem Land tolle Erinnerungen. Man muss nur das Beste aus Allem machen und zur Not improvisieren. 

Lasst euch von Niemandem sagen, dass euer Meer nicht gelb sein darf und hört nicht hin, wenn jemand behauptet dass die Sonne niemals grün ist. Glaubt an euch, eure Fähigkeit Entscheidungen zu fällen und eure Welt so zu kolorieren, wir ihr es wollt und euer Leben zu leben, wie ihr es für richtig haltet. Schließlich ist es eure Leinwand, euer Papier, euer Leben. Und auf die Meinung von Möchtegern-Kunstlehrern braucht man nun wirklich nicht zu hören. 


Ein kleiner etwas sentimental gewordener Eintrag mit einem im Nachhinein etwas kitschigen und hängenden Vergleich. Aber vielleicht hat es ja Jemandem geholfen. Man weiß nie.
Wenn ihr etwas sachlicheres lesen wollt, empfehle ich euch meinen neuen und ersten Blogeintrag für meine Austauschorganisation YFU: http://blog.yfu.de/miriem/ich-bin-eine-chancenergreiferin

Danke fürs Lesen :) 

Miriem

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen